Geschichte des kleinen Münsterländers

Der Kleine Münsterländer – Vorstehhund  ist eine Forderung der Zeit, denn Grossstadt,Mietwohnungen und Autofahrer verlangten einen leicht unterzubringenden Jagdgefährten - das ist keine Aussgae von mir,sondern schrieb Edmund Löhrs, als Wiederentdeckter des Kleinen Münsterländer-Vorstehhundes (KLM), im Jahre 1912 in der deutschen Jagdpresse.

Trotz seines Namens stammt diese Rasse nicht vom Grossen Münsterländer ab. Gewissen deutschen Autoren zufolge gab es in Westfalen einen Hund vergleichbarer Grösse und Verwendung bereits im Mittelalter. Lange Zeit galten sie da als Wachhunde und hielten die Bauernhöfe von Ratten, Mäusen und Füchsen frei und jagten mit den Bauern. In dieser Zeit verschwanden die Kleinen Münsterländer leider etwas in der Versenkung, da standesbewusste Jäger grössere Jagdhunde bevorzugten und den KLM herablassend als “Bettlerhund” bezeichneten.

Um 1900 setzte sich Edmund Löhrs sehr für den Fortbestand dieser Hunde ein. Erster Zuchtbucheintrag einer Hündin von dem Züchter Heitmann war 1900. Nach dem 1. Weltkrieg begann die Zuchtauslese. Nach und nach entdeckten auch die Jäger den KLM als Allroundjagdhund und somit  wars Vorbei mit der Bettlerhundezeit.

Beat Caspar

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